Sie interessieren sich ein wenig für die Geschichte des Oderbruchs, von Altwriezen oder der Landherberge? Dann lesen sie hier…
Entwicklung des Oderbruchs: Das Oderbruch, als größte geschlossene Niederungslandschaft, entstand vor ca. 18.000 Jahren nach der letzten Kaltzeit, der Weichsel-Kaltzeit. Die wannenähnliche Grundform soll sich jedoch schon während der Saale-Kaltzeit (vor 150.000 bis 300.000 Jahren) ausgebildet haben. mehr >
Altwriezen: Das Dorf, im nördlichen Oderbruch gelegen, enstand um 700 u.Z. als Ort wendischen Ursprungs.
In der Niederung, dort wo sich früher das Bett der Oder befand und wo die Bruchlandschaft dem Besucher ihr ganzes Wesen offenbart, liegt Altwriezen… mehr >
Landherberge: Das Gebäude der Herberge ist Teil eines ehemaligen Vierseitenhofes mit großem Haupthaus gegenüber
der Scheue. Es sind Fachwerkbauten, die um 1740 entstanden. Von den seitlich angelegten… mehr >
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orfrundgang Ein Rundgang durch Altwriezen gleicht einem Besuch in einem Freilichtmuseum. Der historische Siedlungsgrundriss wird geprägt durch: - die aus dem Mittelalter erhaltene Form der Hälfte des alten Rundlings, sowie die Form des 1736 westlich angefügten neuen Rundlings mit radial ausgerichteten Hofanlagen, - die halbkreis bzw. annährend kreisförmige innen und außen verlaufende Dorfstraße, die Platzbildung mit dem ehemaligen Standort des alten und dem Anger des neuen Rundlings, - die historische überlieferte Grundstücksstruktur, einschließlich deren innerer Aufteilung mit dem straßenseitigen, zumeist giebelständigen Wohnhaus, der sich anschließenden Hofbebauung und dem rückseitigen Garten, im Erscheinungsbild seines Dorfkerns einschließlich seiner Gebäude, die Ende des 18. Jh. erbauten giebelständigen Fachwerkmittelflurhäuser, - die im 19.Jh. erbauten traufständigen Fachwerk/Ernhäuser (Kolonistenhäuser) und die Ende des 19.Jh. massiv ausgeführten traufständigen Wohnhäuser, sowie die Gliederung der Fassadenflächen durch Fenster und Türen: - die Fenster selbst sind 6-fach bis 8-fach durch Sprossen, Pfosten und Kämpfer gegliedert, - die an fast allen Gebäuden erhaltenen historischen Haustüren mit ihren Gliederungen, Füllungen und schmiedeeisernen Gittern, die die gewandelten Wertvorstellungen des 19.Jh. veranschaulichen, - die Dächer, die meist als Satteldach oder Krüppelwalmdach ausgebildet sind und entweder eine giebel- oder traufständige Firstrichtung erhalten, sowie die typischen Biberschwanzeindeckungen, die alten Scheunen als Fachwerkbauten mit Sichtmauerwerk- oder Lehmstakenausfachung, - die Ställe mit teilweise sehr aufwendiger klassizistischer Gliederung, dazu die Platzierung der Gebäude, die oft in ihrer Begrenzung die Grundstücksgrenze markieren, – die Plätze in ihrer Beschaffenheit mit den bestehenden Gehölzen und Bäumen, die alten Linden des Kirchplatzes sowie die solitär stehende Eiche des Dorfplatzes, - die noch ablesbare Pflasterung der Straße und Auffahrten, die noch teilweise erhaltenen Vorgärten mit ihren traditionellen Einfriedungen, und durch den Standort der 1973 abgetragenen Kirche bestehend mit dem heutigen Glockenstuhl geprägt. 1998 Mit der Eingemeindung von Altwriezen/Beauregard gehört Altwriezen seit dem 1. Januar zur Stadt Wriezen |
