Das Gebäude der Herberge ist Teil eines ehemaligen Vierseitenhofes mit großem Haupthaus gegenüber der Scheue. Es sind Fachwerkbauten, die um 1740 entstanden.
Von den seitlich angelegten Stallanlagen ist nur eine erhalten geblieben, dessen schönes Mauerwerk heute unter Verputz liegt.
Ursprünglich gehörte das Anwesen der Bauernfamilie Herter in mehreren Generationen. Pferdehandel und Pferdehaltung spielten dort eine wichtige Rolle. In der Scheune waren die Pferde, Kutschen und Ackergeräte untergebracht, im oberen Boden Heu und Stroh. Vor der Scheune war ein gepflegter großer Obst- und Blumengarten angelegt, wo sich heute Gästeparkplatz und Wiese befinden.
1992 kaufte die zugezogenen Familie Schmidt den etwas maroden Hof und setzte auf ökologische Tierhaltung und Pensionsbetrieb.
Umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen am Wohnhaus schlossen sich an, die Scheune baute man zu einer ländlichen Pension um. Die ehemalige Hofdurchfahrt wurde geschlossen und zu einem Licht durchfluteten Aufenthaltsbereich für Pensionsgäste gestaltet.
Seit 2004 ist die Herberge verpachtet. Jetziger Pächter ist Frau Drewianka, gleichzeitig Reiseveranstalter für Fahrradtouren.
